Verein Spielgruppe Heubürzli

Der Verein Spielgruppe Heubürzli organisiert Spielgruppenangebote für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren. 

Statuten 

Pädagogische Ziele

Zu den wichtigsten Zielen der Spielgruppe gehört unter anderem der Ablösungsprozess. Die Kinder sollen gerne in die Spielgruppe kommen, sich wohl fühlen und Vertrauen zu den Leiterinnen gewinnen. Darüber hinaus sollen sie aber auch die Möglichkeit erhalten neue Dinge (z.B. Spiele, Rituale, Bastelarbeiten, etc) kennen zu lernen und selber Erfahrungen zu sammeln, im Umgang mit sich selber aber auch mit anderen Kindern. Des Weiteren spielt die Förderung der sozialen Kompetenzen eine wichtige Rolle. Die Kinder sollen einen wertschätzenden Umgang miteinander erlernen, ihr eigenes Selbstvertrauen stärken und lernen sich an gewisse Regeln (z.B. die gesellschaftliche Regeln des Danke- und Bitte-Sagens ) zu halten.

Eingewöhnung der Kinder

Die Eingewöhungsphase in der Spielgruppe ist individuell und hängt stark von den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes ab. In der Regel erfolgt die Eingewöhnung jedoch innerhalb von etwa drei Wochen. Die Eltern werden ermutigt sich von ihren Kindern zu lösen und sich aus dem Gruppenraum zu entfernen um dem Kind eine Ablösung zu ermöglichen. Fall sich das Kind innerhalb von etwa 20 Minuten nicht beruhigt, können die Eltern darauf vertrauen, dass sie von den Spielgruppenleiterinnen kontaktiert werden.

Ablauf Spielgruppe

  • Ankunft: Die Kinder kommen mit Ihren Eltern in die Spielgruppe. Sie werden von den Leiterinnen begrüsst und ihrer persönlicher Verfassung entsprechend in die Gruppe integriert.
  • Begrüssung: Es findet ein Begrüssungsritual im Gruppenkreis statt, wo gesungen wird, Kurzgeschichten gehört oder einleitende Gruppenspiele durchgeführt werden.
  • Freispiel Teil 1: Die Kinder nehmen an Tischspielen, Bastelarbeiten teil, oder sie hören Geschichten, singen Lieder, welche von den Leiterinnen je nach Thema vorgegeben werden. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, sich im Freispiel zu bewegen. Das bedeutet, sie wählen die Spielsachen und Spielpartner selbständig aus.
  • Znüni: Gemeinsam wird das Znüni gegessen, welches die Kinder von Zuhaus mitbringen.
  • Zähne putzen: Nach dem Znüni verräumen die Kinder die Znünisäckli und putzen unter Anleitung die Zähne.
  • Freispiel Teil 2: Die Kinder haben nochmals die Gelegenheit sich im Freispiel  im Lokal oder aussen im Garten zu bewegen.
  • Aufräumen: Gemeinsam unter Anleitung der Leiterinnen werden die Spielsachen aufgeräumt.
  • Abschluss: Zum Abschluss findet das Abschiedsritual statt, welches auch wieder im Kreis gemeinsam mit allen Kindern abgehalten wird.
  • Verabschiedung: Die Kinder ziehen sich an und werden von den Leiterinnen verabschiedet und den Eltern übergeben. Dabei finden oft noch kurze Gespräche mit den Eltern satt, wo offene Fragen oder Anliegen geklärt werden.

Deutsch für fremdsprachige Kinder

Deutsch für fremdsprachige Kinder wird als Zusatz im Sinne einer Sprachförderung verstanden. Diese Förderung wird in den regulären Stunden des Vorkindergartens integriert und richtet sich an fremdsprachige Kinder. 

  • Unterricht: Diese Förderung findet je nach Kindergruppe während des Frei- oder Tischspiels statt oder in einem separaten Raum als Einzelförderung.
  • Ziel: Aufbau eines einfachen Wortschatzes der deutschen Sprache und je nach Fortschritt der Kinder das Erlernen ganzer Sätze sowie das sprachliche Ausdrücken ihrer persönlichen Bedürfnisse.